Argenterie et Bijouterie, comment reconnaître les Poinçons les plus courants?

Für das bloße Auge oft unlesbar, sind winzige kleine Zeichen in unsere Ringe, Halsketten, Uhren, Bestecke, Barren oder auch Münzen gemeißelt. Das sind die Punzen, ein offizielles Siegel, das auf Edelmetallobjekten aus Gold, Silber und Platin angebracht wird. Oft handelt es sich dabei um die Initialen des Herstellers, ein Symbol oder beides, die alle eine ganz bestimmte und geregelte Bedeutung haben. Dieser Artikel soll dazu dienen, die Punzen und ihre

Bedeutungen.

Warum werden Punzen verwendet?

Ein Stempel ist ein kleines Instrument aus Metall, mit dem man eine Markierung auf einem Gegenstand anbringen kann.

Bei Schmuck und Silberwaren stellt der Stempel ein offizielles Zeichen dar, das den Gold-, Silber- oder Platingehalt eines Gegenstands bescheinigt. Es ermöglicht auch, die Herkunft des Gegenstands zu bestimmen. Die Punzierung wird vom Hersteller oder vom Staat vorgenommen und ist eine Garantie für Edelmetalle, um das Risiko von Fälschungen zu vermeiden.

Der Stempel wird auf verschiedenen Gegenständen angebracht, z. B. auf Halsketten, Ringen, Armbändern, Ohrringen, Uhren, Silberbesteck oder auch auf Gold- und Silberbarren und -münzen. Man findet sie oft auf der weniger sichtbaren Seite des Gegenstands, um seine Schönheit nicht zu verfälschen.

Unterschiedliche Punzen für verschiedene Metalle und Staaten

Je nach Land werden die Gegenstände mit einem anderen System gestempelt. Für Belgien, Frankreich und die Schweiz identifiziert sich jeder durch eine Stempelung, die für ihn einzigartig ist, von den anderen.

In Belgien: Signatur- und Titelstempel

Laut der Trésorerie - Service public fédéral des finances in Belgien werden die verkauften Werke mit zwei Stempeln versehen:

  • der des Herstellers, der sogenannte Signaturstempel, informiert den Verbraucher über die Art des Edelmetalls und seinen Feingehalt;
  • und der sogenannte Titelstempel, der den Feingehalt in Tausendsteln zusammen mit dem Metallsymbol angibt, wodurch der Bevollmächtigte oder der Hersteller identifiziert werden kann.

Der Signaturstempel besteht aus einem Symbol, das vom Münzbeauftragten genehmigt wurde. Dieses Symbol wird immer durch eine Fassform begrenzt. Auch Initialen können das gewählte Symbol begleiten.

Der Feingehaltsstempel hat für jedes Metall eine bestimmte geometrische Form: eine Raute für Gold, ein Oval für Silber und ein Rechteck mit abgeschnittenen Ecken für Platin. Die Buchstaben au (Gold), AG (Silber) und PT (Platin) bezeichnen das verwendete Metall und stehen vor der Feingehaltsangabe in arabischen Ziffern.


FOTO - Legende: Garantiestempel der Königlichen Münze

In Frankreich: Verantwortlichkeitsstempel und

von Titel

In Frankreich muss jedes Werk aus Gold, Silber oder Platin mit zwei Stempeln versehen sein:

-Der Verantwortlichkeitsstempel (Meister, Hersteller oder Importeur). Mit ihm kann man feststellen, aus welcher Werkstatt der geschaffene Gegenstand stammt. Er hat die Form einer Raute und wird durch die Initialen des Handwerkers ergänzt, der das Stück hergestellt hat. Wenn dieser Stempel oval ist, wurde der Gegenstand importiert.

-Titel- oder Garantiepunze (vom Zoll angebrachter Titel des Werkes). Quadratische Stempel bedeuten, dass der Gegenstand nicht aus reinem Edelmetall, Gold oder Silber, sondern aus plattiertem Metall besteht.

FOTO - Legende: Garantiestempel für Edelmetalle von der Pariser Münze

In der Schweiz: Meister- und Kontrollstempel

In der Schweiz muss jeder Gegenstand aus Edelmetall mit dem apostrophiert werden:

  • Meisterstempel, der es ermöglicht, die Genauigkeit der Zusammensetzung und der Markierung der Arbeiten zu erkennen.
  • Kontrollmarke, die seit 1995 durch einen Bernhardinerkopf dargestellt wird, hergestellt im

Zentralamt für Edelmetallkontrolle in Bern.

Legende: Links Beispiele von Feingehaltsstempeln und rechts der Schweizer Kontrollstempel für alle Edelmetalle und alle gesetzlichen Feingehalte.

Sind alle Gegenstände aus Gold, Silber und Platin gestempelt?

In der Theorie ja. In der Praxis kann es sein, dass viele Gegenstände aus natürlichen Gründen - z. B. wenn Schmuck mit der Haut in Berührung kommt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Stempel verblasst - oder aus rechtlichen Gründen nicht gestempelt werden.

So werden in Belgien Edelmetallarbeiten nur dann mit einer Punze versehen, wenn der Vorgang keine Gefahr einer Beschädigung darstellt. Kunstwerke und Antiquitäten müssen nicht punziert werden. Außerdem werden die Punzen von den Fachleuten selbst angebracht, was zu einer großen Anzahl unterschiedlicher Punzen führt. Das königliche Münzamt bringt den Staatsstempel nur auf Gold-, Silber- und Platinmedaillen sowie auf Barren an.

In Frankreich sind Schmuckstücke mit einem Gewicht von weniger als 3 Gramm, Schmuckstücke aus der Zeit vor 1838 und Schmuckstücke, die den Abdruck der Punzen nicht ohne Beschädigung ertragen können, von der Verwendung von Garantiestempeln befreit.

In der Schweiz gab es vor der Einführung der Einheitlichen Kontrollpunze im Jahr 1995 etwa ein Dutzend verschiedene Punzen. Darüber hinaus müssen Multimetalle und plattierte Waren auch einen Meisterstempel tragen.

Daher ist es so wichtig, dass Sie Ihre Gold-, Silber- und Platingegenstände begutachten lassen. Der sicherste Weg, um herauszufinden, ob Ihre Gegenstände aus Gold, Silber oder Platin sind, ist, sie von einem Experten prüfen zu lassen. kostenlos von einem Fachmann begutachten lassen. Sie können Ihre Güter in der Provinz Wallonisch-Brabant in Rixensart ganz einfach bei der Agentur schätzen lassen. Caraor, mit oder ohne Termin.

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